Gesundheit ist Selbstverantwortung – so bleibst du für deine Gesundheitsziele verantwortlich

Eine andere Beschreibung dafür, seine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen ist, selbstverantwortlich handeln. Genau darum geht es in diesem Blog-Beitrag. Es geht darum, warum es so verdammt schwer ist, konsequent Selbstverantwortung zu übernehmen. Es geht auch darum, wie du es trotzdem schaffen kannst und wie dich die externe Rechenschaftspflicht dabei unterstützen kann.

Sicherlich hast du dich auch schon bei der Frage ertappt „Warum lasse ich es nicht einfach so laufen wie bisher, es ist ja ok, es läuft ja und zwar gar nicht so schlecht“?

Zum Beispiel, wenn du dir vorgenommen hast, nach der Arbeit noch eine Runde Joggen zu gehen. Der Feierabend ist da und dann dachtest du „oh nein, heute nicht“. Hand aufs Herz, wie oft bist du schon an so einem Punkt angelangt, an dem du eine Verhaltensänderung umsetzen wolltest und dann doch wieder in deine alte Gewohnheit zurück gefallen bist?

Die Frage, die sich dann stellt ist „Was möchte ich wirklich?“ oder anders gesagt, was ist, wenn ich mehr möchte? Möchte ich wirklich eine Veränderung vornehmen? Möchte ich wirklich mehr für meine Gesundheit tun? Möchte ich wirklich meine Ernährung optimieren? Möchte ich wirklich Gewicht abnehmen und bin ich bereit, dafür meinen Lebensstil zu ändern?

Wenn ja, dann ist es Zeit, dass du deine Vorhaben selbst in die Hand nimmst. 

Leider neigen wir dazu, einfach so weiter zu machen wie bisher, wir wählen also die für uns bequeme Variante. Doch wenn du wirklich etwas ändern willst, dann ist dies höchst wahrscheinlich die falsche Strategie. Wenn du beispielsweise Gewicht abnehmen möchtest, musst du deinen Lebensstil ändern und Verantwortung für dich selbst übernehmen.

Selbstverantwortung zu übernehmen ist nicht immer einfach, aber es ist möglich!

Die zwei Arten der Verantwortlichkeit

Du weißt letztendlich genau, was deine Gesundheitsziele sind und auch warum du sie umsetzen möchtest. Doch dann, auf der Zielgeraden knickst du ein und verfällst in das alte Muster. Dir fehlt quasi der letzte Meter auf deiner Zielgeraden. Doch die Ziellinie erreichst du leider nicht.  

Der Grund, das dies nicht so richtig funktioniert ist die Verantwortung. Verantwortung dir selber gegenüber auch anderen Personen gegenüber. 

Du brauchst also zwei Arten der Verantwortlichkeit, um deine Ziele Realität werden zu lassen, die Verantwortung dir selbst gegenüber, also die Eigen- bzw. Selbstverantwortung oder auch interne Verantwortung genannt und die Verantwortung gegenüber anderen Personen, die externe Verantwortung bzw. die externe Rechenschaftspflicht.

Die Frage ist nun, wie du es schaffen kannst, Verantwortung für dich selbst und auch für andere aufzubauen bzw. zu stärken. Dies werde ich dir im Folgenden zeigen.

Verantwortung ist zweifach – die interne und die externe Verantwortung

Interne Verantwortung

In erster Linie wollen und sollten wir uns selbst gegenüber verantwortlich bleiben. Wenn niemand in der Nähe ist, der uns zu sieht, oder dem wir von unserer Handlung erzählen, brauchen wir oftmals einen kleinen (inneren) Schups, der uns antreibt, etwas zu tun. Zum Beispiel, der kleine Schups, der dich antreibt, nach Feierabend noch Sport zu machen, anstatt es dir auf dem Sofa gemütlich zu machen. 

Dies ist bereits die erste Hürde, denn manche Menschen haben von Natur aus zwar viel Selbstverantwortung, andere jedoch nicht.  

Diejenigen, die nicht so viel Selbstverantwortung haben, müssen üben, diese zu stärken. In meinem Ernährungs-Coaching wende ich hierfür Übungen an, um ein stärkeres Gefühl der internen Verantwortung zu entwickeln.

Externe Verantwortung

Doch selbst wenn du ein starkes Gefühl der internen Verantwortung hast, ist die externe Verantwortung hilfreich.

Hiermit meine ich, dass du anderen Personen von deinem Vorhaben erzählst – eine externe Rechenschaftspflicht sozusagen. Wenn du weißt, dass jemand anderes darauf wartet, von deinen Fortschritten zu hören, wird es dir leichter fallen, dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Denn du wirst dich dadurch schon fast verpflichtet fühlen etwas zu machen. 

Ein wunderbares Beispiel dafür ist der Mannschaftssport. Du raffst dich nach Feierabend womöglich leichter zum Sport auf, wenn du weißt, dass deine Teamkollegen und der Trainer auf dich warten, als wenn du dir vorgenommen hast, alleine eine Runde Joggen, von der obendrein niemand etwas weiß. Das ist die externe Rechenschaftspflicht. Hilfreich kann an der Stelle übrigens auch sein, sich zum Joggen zu verabreden. Denn auch dann musst eine Rechenschaft ablegen, wenn du das Joggen ausfallen lassen möchtest.

Es ist eine Kombination aus interner und externer Verantwortung, die es dir ermöglicht, deine selbst gesteckten Gesundheitsziele zu erreichen. 

So bleibst du dir selber gegenüber verantwortlich

1. Schreibe deine Gesundheitsziele auf

Werde dir über deine wirklichen Ziele klar und schreibe diese auf. Es ist egal, was du hierfür benutzt, einen Kalender, eine Tagebuch, ein Notizbuch odereinfach nur einen Zettel, den du an den Kühlschrank heftest. Wichtig ist, dass du deine Gesundheitsziele ausformulierst und zu Papier bringst. 

Dies schafft dir übrigens nicht nur Klarheit über deine Ziele sondern erhöht zudem die Erfolgschancen, dass du deine Ziele auch in die Tat umsetzt. 

2. Setze dir kleine Ziele

Nimm dir nicht zu viel auf. Setze dir mehrere kleine, aber realistische Ziele, die du Schritt für Schritt in Angriff nehmen kannst. 

Bleiben wir beim Beispiel Sport nach Feierabend. Hier solltest du nicht aufschreiben, dass du nach Feierabend Sport machen möchtest, sondern genau Formulieren wann du welchen Sport wie lange treiben möchtest. Als Beispiel, ich werde am Montagabend 30 Minuten im Wald Joggen gehen, ich beginne damit um spätestens 19 Uhr.

Am besten ist, wenn du dir einen möglichst genauen Zeitplan erstellst. Dies solltest du idealerweise zu dem Zeitpunkt machen, an dem du dich entscheidest, neue Gewohnheiten umsetzten und motiviert bist, dieses Ziel auch wirklich wahr werden zu lassen. Mit Hilfe deines Plans weist du dann genau, WAS du WANN zu tun hast und du kannst dies quasi wie eine To-Do-Liste abarbeiten. 

Auch bei der Mahlzeiten-Zubereitung ist ein solcher Plan eine wertvolle Hilfe. Denn dadurch weist du ganz genau, welche Lebensmittel du einkaufen musst und wann du mit der Zubereitung beginnen musst. Dies hilft dir, nicht in alte Muster zu verfallen. Denn je verantwortungsbewusster und detaillierter du dir deine Ziele aufschreibst, desto leichter fällt es dir, diese zu einem späteren Zeitpunkt auch wirklich umzusetzen. Analysiere dich selber beim Aufschreiben deiner Ziele und berücksichtige, was fällt dir leicht und wo liegen deine Schwächen. 

3. Informiere dich

Um an deinen Zielen festzuhalten, ist es wichtig, dass du über das nötige Wissen in dem Bereich verfügst. Was auch immer das Thema sein mag, informiere dich und eigne dir das erforderliche Wissen an. 

4. Sei ehrlich zu dir selber

Du hast die Möglichkeit, Dinge zum Besseren zu ändern. Dies können Kleinigkeiten sein, aber auch diese Kleinigkeiten können zu einer Verbesserung beitragen. Auch wenn es schwer ist, den Teufelskreis der lieb gewonnen Gewohnheiten zu durchbrechen. Es ist möglich!

Doch sei dabei ehrlich zu dir selber. Es ist leicht Ausreden zu finden, aber wenn du etwas ändern möchtest, kannst nur du selber es auch tun.

Auch wenn es mal nicht so läuft, wie du es geplant hast, sei ehrlich zu dir selber – selbst wenn du keiner weiteren Person Rechenschaft ablegen musst.

Nutze diese Gelegenheit und schaue, warum es nicht geklappt und versuche dies beim nächsten Mal anders zu machen. 

5. Nimm dir Unterstützung

Oft ist es einfacher gemeinsam ein Ziel zu erreichen als alleine. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, wenn du dir Unterstützung suchst. Eine oder mehrere Personen, denen du immer wieder von deinen Plänen und Aktivitäten erzählst (also Rechenschaft ablegst) und somit motiviert bleibst deine Ziele weiter zu verfolgen. 

Es ist egal, mit wem du zusammenarbeitest, mit der besten Freundin, Arbeitskollegen, Ernährungs- oder Fitness-Coach. Spreche mit der Person über deine Ziele! Denn je mehr wir unsere Pläne kundtun, um so verantwortlicher fühlen wir uns, sie auch umzusetzen. 

Du möchtest gerne in einer kleinen Gruppe mit Gleichgesinnten zusammen dein Ziel erreichen, kennst aber in deinem Freundeskreis keinen. Da es gerade bei der Ernährung bzw. dem Lebensstil im Allgemeinen schwer ist, neue Gewohnheiten langfristig zu etablieren, kann eine gegenseitige Unterstützung hilfreich sein. Denn nur zu schnell fällt man wieder in alte Verhaltensmuster zurück. Um dies zu verhindern, biete ich für alle, die ihr Ziel fest vor Augen haben, aber es alleine einfach nicht schaffen, die Möglichkeit eines Austauschs mit Gleichgesinnten. In meinen WhatsApp-Gruppen findet ein offener Austausch und eine gegenseitige Unterstützung statt. Und bei fachlichen Fragen stehe ich zur Verfügung. Weitere Infos findet du hier.

Ich bin Svenja Stein, Ökotrophologin, Bloggerin und Ernährungs-Coach. Ich helfe dir dabei, deinen Alltag gesünder zu gestalten und eine gesundheitsförderliche Ernährung zu finden, die zu dir passt. Kurz um, ich möchte dich zu einem gesünderen Leben motivieren und inspirieren sowie dir bei der Umsetzung zur Seite stehen.

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