Aprikosen – Nährstoffbomben des Sommers und ein Rezept für eine wunderbare Aprikosen-Thymian-Tarte mit Honig

Während getrocknete Aprikosen das ganze Jahr im Supermarkt erhältlich sind, haben die frischen Früchte jetzt im Sommer Saison und verwöhnen uns mit ihrem süßen aromatischen Geschmack. Doch reife Aprikosen sind nicht nur unheimlich lecker, sondern zudem auch wahre Nährstoffbomben. Und unsere Gesundheit profitiert auf vielfache Weise von den kleinen gelb-orange-fleischigen Früchten. Hier fünf Gründe, warum Aprikosen so gesund sind:

  1. Aprikosen sind vollgepackt mit Vitamin A, welches auch als Retinol bekannt ist. Hierbei handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin, welches für unsere Sehkraft wichtig ist, unser Immunsystem in Schach hält und für schöne Haut sorgt.
  2. Aprikosen sind ballaststoffreich! Egal ob frisch oder getrocknet, Aprikosen sind eine gute Quelle für Ballaststoffe. Und warum Ballaststoffe gut für uns sind und täglich auf unserem Speisenplan stehen sollten finden Sie hier.
  3. Aprikosen sind eine wahre Schatzkiste voll mit Antioxidantien. Die kleinen Früchte sind reich an Carotinoiden. Diese Antioxidantien unterstützen die Zellerneuerung, verlangsamen zudem den Alterungsprozess und sorgen für schöne Haut.
  4. Aprikosen sind gut für die Knochen. Durch ihren relativ hohen Calciumgehalt gehören Aprikosen zu den calciumreichsten Obstsorten. Dank seines hohen Calcium- und auch Kaliumgehaltes hat die Aprikose eine positive Wirkung auf unsere Knochen.
  5. Und last but not least, die Aprikose ist gut für die Figur. Ein paar Aprikosen als Snack sorgen für ein gutes Sättigungsgefühl, vertreiben den Heißhunger auf Süßes und versorgen uns gleichzeitig mit vielen Nährstoffen aber nur wenig Kalorien.

 

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Verwendungsmöglichkeiten von Aprikosen

Klar, pur schmecken Aprikosen natürlich einfach klasse. Aber es gibt zudem zahlreiche Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten dieser tollen Sommerfrucht. Angefangen vom Frühstücksmüsli oder Joghurt, wo man sowohl frische als auch getrocknete Aprikosen einfach reinschneiden kann. Außerdem eignen sich Aprikosen auch prima für Marmelade. Der Vorteil bei selbstgekochter Marmelade ist nicht nur, dass man den Zuckeranteil selbst in der Hand hat, sondern auch ein erstklassiger Geschmack. Dies sorgt dann für Genuss ohne Reue am Frühstückstisch. Aber auch für Kuchen jeglicher Art ist die Aprikose sehr beliebt. Ein Rezept für eine gesündere Variante ohne Zucker und mit Dinkelmehl habe ich vor kurzem ausprobiert. Meine Töchter waren begeistert, so dass das Rezept kurzerhand auch auf meinen Blog muss.

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Aprikosen-Thymian-Tarte mit Honig

 

Zutaten für den Teig

250 g Dinkelmehl (Type 1050)

1 Prise Salz

2 EL Honig

1 TL abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

100 g kalte Butter

1 Ei

 

Zutaten für den Belag

750 g Aprikosen

8 kleine Zweige frischer Thymian (ca. 2-3 cm lang)

2 EL Honig

50 g Butter

1 Ei

2 EL Sahne

1 EL Honig

4 EL gemahlene Mandeln

200 g Creme fraîche

 

Zubereitung

Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen waschen, halbieren und den Stein herauslösen. Den Thymian ebenfalls waschen und die Blättchen vom Stiel abstreifen.

Nun für den Belag Honig und Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Aprikosen und den Thymian dazugeben und bei mittlerer Hitze je nach Reifegrad der Früchte 6-10 Minuten leicht köcheln lassen, dann beiseitestellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ausrollen und eine gefettete Springform geben und einen kleinen Rand formen. In den Ofen geben und auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Mandeln mit der Sahne, dem Ei und Honig verrühren und nach 15 Minuten Backzeit auf den Mürbeteig verteilen, weitere 15 Minuten backen.

Nun die Creme fraîche mit 2 EL vom gekochten Saft der Aprikosen verrühren. Auf dem Kuchen verstreichen und die Aprikosen mit der runden Seite nach oben verteilen und für weitere 5 Minuten in den Backofen geben.

Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

 

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