Papaya – Supergut und Superfood

Heute dreht sich bei mir alles um die Papaya. Die super-süße Frucht wird zurecht als Alleskönner oder auch Superfood angepriesen. Dabei findet die Bezeichnung Superfood in den letzten Jahren fast schon inflationäre Verwendung. Was aber versteht man unter einem Superfood und was macht ein Lebensmittel zu einem Superfood?

Superfoods werden „super“ genannt, weil sie einen sehr hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidationen aufweisen. Superfoods liefern somit eine geballte Konzentration an Nährstoffen. Und dies ist super für unseren Körper und unser Wohlbefinden, da bereits eine kleine Menge des Superfoods den täglichen Bedarf an Nährstoffen sichert. Superfoods haben jedoch nicht alle die gleichen positiven Wirkungen für Ihre Gesundheit, denn sie weisen ein ganz unterschiedliches Spektrum an Nährstoffen auf. Grundsätzlich kann man die meisten pflanzlichen Lebensmittel in ihrer naturbelassenen Form als Superfoods bezeichnen.

 

Die Papaya – ein echtes Superfood

Die orange Frucht enthält viele Nährstoffe, die unsere Zellen vor Schädigung durch freie Radikale schützen und unser Immunsystem stärken. Hier sind insbesondere hohe Anteile an Beta-Carotin und Vitamin C erwähnenswert. Zudem ist die Papaya ein guter Lieferant für Kalium, Calcium, Eisen und Natrium.

Essen als Medizin? Ja, die Papaya hilft bei Magen-Darm-Beschwerden. Sie lindert Blähungen und ist hilfreich bei Magenverstimmungen und Verstopfung. Das in der Papaya enthaltende Enzym Papain unterstützt den Körper bei der Aufspaltung von Eiweißen und fördert so die Verdauung.

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Kauf und Lagerung

Papayas reifen nach der Ernte kaum noch nach. Beim Kauf sollte man daher darauf achten, dass die Schale gelbe Flecken oder Streifen aufweist. Bei leichtem Druck sollte die Frucht etwas nachgeben.

Papayas sind tropische Früchte und mögen keine Kälte, die Früchte gehören daher nicht in den Kühlschrank. Bei Zimmertemperatur sind Papayas 3-4 Tage haltbar.

 

Verwendung

Das Fruchtfleisch der Papaya schmeckt süß und erinnert an einen Mix aus Melone und Aprikose. Um die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Papaya voll auszukosten ist es empfehlenswert die Frucht roh zu essen, da beim Erhitzen das Papain zerstört wird.

Papayas machen sich hervorragend in Smoothies oder Obstsalaten. Da Papayas kaum Fruchtsäure enthalten sind sie pur ziemlich süß und vertragen einen Schuss Zitronensaft sehr gut.

Eine tolle Erfrischung für heiße Tage ist dieser köstliche Papaya-Erdbeer-Smoothie, der durch die Zugabe von frischer Minze zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis wird.

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Zutaten für eine Portion

½ Papaya

150 g Erdbeeren

Saft einer Zitrone

1 Stil frische Minze

½ Tasse Eiswürfel

 

Zubereitung

Die Papaya schälen, entkernen und in grobe Stücke würfeln. Dann die Erdbeeren waschen und den Strunk entfernen. Alle Zutaten in einem Standmixer geben und fein pürieren. In ein Glas füllen und genießen.

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